#INTERVIEW VON #AFD-„#SPENDEN-#MEUTHEN“ BEIM #SWR: BASHING VON „#PARTEIFREUNDEN“ UND SELTSAME #PROGRAMMATIK-AUSSAGEN

Der Fachhochschulprofessor „#Spenden-#Meuthen“ fühlt sich immer sehr in seiner Eitelkeit gebauchpinselt, wenn er sich in den #Systemmedien ausführlich darstellen kann. Solche Gelegenheiten nutzt er gerne mal zum offenen Bashing von „#Parteifreunden“ oder zur öffentlichen Kommunikation seiner seltsamen, ganz eigenen Interpretationen des #AfD-Parteiprogramms.

So auch im aktuellen „#Interview“ mit dem #SWR, gegen den engagierte Aktivisten der AfD noch vor wenigen Tagen in Baden-Baden erfolgreich protestiert hatten. Das Timing des Interviews überrascht nicht, denn am 15./16.02.2020 soll der #Landesverband Baden-Württemberg im Rahmen eines #Sonderparteitages eine neue „#Führung“ erhalten – nach Vorstellung von Meuthen soll die #Gliederung „befriedet“ werden. Und für Meuthen ist in diesem Zusammenhang klar, dass Dirk #Spaniel, dem er großzügig und generös eine „gute Sacharbeit“ im Deutschen #Bundestag bescheinigt, dem künftigen #Landesvorstand nicht mehr angehören soll. Schon gar nicht als #Landessprecher.

„Nicht teamfähig“ lautet seine knappe öffentliche „Analyse“ im SWR – mit welchem Recht und vor allem mit welcher #Qualifikation maßt sich ein selbst im #EP untätiger #Politik-Versager wie Meuthen eigentlich an, über einen aktiven #Bundestagsabgeordneten und kämpferischen Landessprecher wie Spaniel derart zu urteilen? Ausgerechnet Meuthen, der selbst mehrfach #Führungsinkompetenz bewiesen und die #Fraktion in Baden-Württemberg durch seine potentielle Unfähigkeit und #Inkompetenz „gesprengt“ hat? Ausgerechnet Meuthen, der in seinem eigenen Kreisverband keinen Fuß auf den Boden bekommt und jetzt resigniert den Schwanz eingezogen hat und nach Baden-Baden zu seinem ihm treu ergebenen #Kuhs gewechselt ist?

Und auch zu den Ambitionen von Alice #Weidel, den Landesverband „befrieden“ zu wollen, äußert er sich zwischen den Zeilen kritisch: Die dreifache Aufgabe in der #Bundestagsfraktion, im #Bundesvorstand und zusätzlich noch als „Befriederin“ im Landesverband Baden-Württemberg hält er für außerordentlich „ambitioniert“ – obwohl er scheinheilig die Qualitäten von Weidel lobt. Ausnahmsweise hat Meuthen im Fall Weidel ausnahmsweise Recht: Weidel, die kaum Rückhalt im eigenen Landesverband hat, sollte tatsächlich nicht kandidieren. Denn ihr „Führungsnachweis“ in der Bundestagsfraktion sieht – gelinde gesagt – auch sehr überschaubar aus: Zunächst ließ sie gemeinsam mit Alexander #Gauland zu, dass ein sichtlich ungeeigneter und völlig überforderter Kandidat aus #NRW, Dr. Michael #Espendiller, als „Parlamentarischer Geschäftsführer“ eingesetzt wurde, der nunmehr durch den apolitischen, obrigkeitshörigen und willfährigen „#Stasi-#Sonderermittler“ Roland #Hartwig abgelöst wurde – ebenfalls eine dramatische Fehlbesetzung. Die „Mitarbeiter-Ausstattung“ von Fraktion und auch direkt bei den meisten #Abgeordneten spricht ohnehin eine eindeutige Sprache: Überwiegend wenig bis unqualifizierte Mitarbeiter mit wenig oder keiner Berufs- und Lebenserfahrung – oft aus der „Jungen Alternative“ – tummeln sich im Deutschen Bundestag und versuchen, erste politische Gehversuche zu „üben“. Leichte Opfer für die etablierten Parteien und deren überwiegend fachlich professionelles Personal.

Interessanterweise philosophiert Meuthen im Interview davon, durch „gute Sacharbeit“ in Kürze auch „regierungsfähig“ zu werden – am liebsten mit einem „AfD-Kanzler“ an der Spitze der #Regierung, am besten mit einer konservativeren #CDU. Das passt zu „Spenden-Meuthen“ und seiner Entourage: Immer die Pöstchen und das damit verbundene Einkommen im Blick. Die eigene #Versorgung – das ist doch das Allerwichtigste! Es sei nur nebenbei erwähnt, dass die AfD ursprünglich Koalitionen mit den Altparteien gänzlich ablehnte und sich soweit wie möglich von ihnen abheben wollte. Schon vergessen? Aber was kümmern Meuthen die #Ursprungsideale der Partei, wenn es #Steuergelder abzugreifen gilt?

Hinsichtlich der Programmatik erzeugt Meuthen im Interview zudem die Illusion, dass sein (marktradikales) Konzept mit weitestgehender Abschaffung der beitragsfinanzierten #Rentenversicherung und Verlagerung der #Altersvorsorge auf eine „regelhafte private Vorsorge“ („Dynamische Alternative Altersvorsorge“) lediglich in die Arbeit der #Bundesprogrammkommission eingeflossen sei und nunmehr ein „Kompromiss“ aus allen vorliegenden Vorschlägen erarbeitet werden und den #Delegierten in #Offenburg „zur Diskussion“ vorgelegt würde.

Wer sich tatsächlich fundiert mit der #Demografie in Deutschland und verschiedenen #Rentenmodellen beschäftigt weiß allerdings, dass ein eher bei der #FDP zu verortendes  „Meuthen-Modell“ und das aus #Thüringen vorgelegte Rentenmodell diametral und konzeptionell gegenläufig sind – aus einer überwiegend beitragsfinanzierten und einer überwiegend steuerfinanzierten Grundmodellierung kann es schon systemisch keine Kompromisse geben. Oder es kommt ein völlig inkonsistentes und nicht realisierbares sowie nicht finanzierbares Konzept zustande. Wahrscheinlich wird es im Ergebnis ein Sammelsurium von unrealistischen Einzelforderungen – was ist auch sonst zu erwarten?

Und wer die mittlerweile überwiegend als – wirtschaftlich abhängige – Klatschaffen und Befehlsempfänger mutierte Delegierten kennt, der weiß genau, dass bereits im Vorfeld der Beschluss des „Leitantrags“ im wesentlichen durchgewunken werden wird – „betreute #Demokratie“ at its best!

Wenn die AfD allerdings nicht nur personell – wie schon in weiten Teilen geschehen – sondern auch noch programmatisch durch Meuthen & Co. weiter degeneriert wird, werden sich die #Wähler zunehmend die berechtigte Frage stellen, welche Rolle diese – dann weitere – #Systempartei in Deutschland eigentlich spielen soll und wo genau die innovativen „#Alternativen“ liegen. Dann wird diese Partei auch inhaltlich unwählbar. Und dann wird diese Partei auch gänzlich überflüssig.

Bildquelle: swr.de

Quelle: https://www.swr.de/swraktuell/snacks/Interview-der-Woche-mit-Joerg-Meuthen,av-o1195874-100.html

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