NACH „#WINSELBRIEF“ DES #BUNDESVORSTANDS: #AFD BRAUCHT DRINGEND EINE NEUE, AGGRESSIVE #STRATEGIE!

Nach dem „#Winselbrief“ der #AfD-#Parteiführung als vermeintlich „geniale“ Reaktion auf den #Terror-Anschlag von #Hanau sowie auf die in der Folge medialen Hetzjagden auf die #Partei und deren Repräsentanten (#Abakus News hatte berichtet: https://abakusdotnews.wordpress.com/2020/02/23/mitglieder-rundbrief-des-afd-bundesvorstands-zur-terror-tat-in-hanau-nach-bettelbrief-kommt-winselbrief/) und dem kollektiven #Kotau der #Parteispitze vor dem politischen und gesellschaftlichen #Establishment sind innerhalb der #Mitgliedschaft der #Partei erhebliche Zweifel an der #Qualität und #Kompetenz der Parteiführung sowie vor allem auch deren „weichgespülter“ strategischer Ausrichtung entstanden. Bestärkt wird dieser katastrophale Eindruck bei den #Mitgliedern und Unterstützern durch das „entschlossene Nicht-Agieren“ im Rahmen der #Hamburg-Wahlen, den feigen Rückzug auf einen „Opferrollen-Status“ und insbesondere durch die verstörenden Äußerungen von Alexander #Gauland und Tino #Chrupalla im Rahmen der #Bundespressekonferenz („verbales Abrüsten“) nach dem desaströsen #Wahlergebnis vom vergangenen Wochenende (https://youtu.be/hm51ygzBkNk).

Eine sehr gute Analyse zur Situation nach Hamburg liefert dabei die #Sezession: https://sezession.de/62218/notizen-zur-wahl-in-hamburg-wohin-afd.

Man wollte angeblich mit dem Mitglieder-Rundbrief also tatsächlich eine innerparteiliche Debatte anstoßen? Aha. Seit wann wird denn innerhalb der AfD politisch oder gar strategisch diskutiert? Wo denn überhaupt? Sämtliche #Parteitage degenerieren doch letztlich zu irgendwelchen beliebigen und inhaltsleeren „#Wahlveranstaltungen“, in deren Rahmen Posten, Ämter und #Mandate in mühseligen stundenlangem Prozedere pseudo-demokratisch „vergeben“ werden. Wann und wo fand denn, bitte schön, die letzte, ausführliche und ergebnisoffene Diskussion über ein beliebiges politisches Thema statt? Wann wurde in größerer Runde zuletzt qualifiziert über alternative #Lösungskonzepte innerhalb eines beliebigen #Politikfeldes diskutiert? Wer innerhalb der Partei ist denn überhaupt intellektuell (noch) in der Lage, solche Debatten überhaupt auf einem gewissen anspruchsvollen Niveau zu führen oder gar substanzielle, ziel- und zukunftsgerichtete Beiträge zu diversen Themenfeldern zu bringen?

Dieses Drama und die defizitäre Lage der Partei kann man seit Monaten am Beispiel der Sozial- und #Rentenpolitik ablesen – wo wird diesbezüglich innerhalb der AfD denn breit diskutiert? Wo wird denn überhaupt ein aktueller Diskussionsstand kommuniziert? Vielmehr liegen mehrere Einzelkonzepte („#Meuthen-Papier“, Thüringer Konzept etc.) auf dem Tisch, die – für die Mitglieder völlig intransparent und im Detail weitestgehend unbekannt – in einem „#Bundesfachausschuss“ in einem kleinen Kreis von selbsternannten „Fachleuten“ diskutiert werden. Wer weiß, nach welchen „Kriterien“ diese „Fachausschüsse“ besetzt werden, den überkommt das kalte Grauen in der Erwartung des Resultates. Letztlich wird es wohl einen mittelmäßigen „#Leitantrag“ als „Kompromiss“ geben, der dann auf dem nächsten #Bundesparteitag in #Offenburg durchgewunken werden soll. Na prima, gut dass in der AfD eine derart breite Debatte erfolgt!

Die Parteiführung befindet sich seit längerer Zeit auf einem Irrweg, den zu verlassen sie offenbar nicht mehr bereit zu sein scheint. Dieser Irrweg wurde von dem führungs- und organisationsunfähigen Jörg Meuthen nach dem überfälligen #Petry-Exit eingeleitet, der immer mehr die Positionen des von den Mitgliedern verabschiedeten „#Grundsatzprogramms“ von #Stuttgart aufweichte und von Alexander Gauland bestätigt, der als „graue Eminenz“ und eigentliche Machtperson in der Partei plötzlich und völlig ohne Not von #Koalitionen mit der #CDU fabulierte. Dabei war man sich seit Gründung der AfD eigentlich darüber einig, dass man zur Veränderung der politischen Verhältnisse in #Deutschland einen größtmöglichen Abstand zu ALLEN #Altparteien- bewahren müsse, um die eigenen „alternativen Politikansätze“ und Lösungskonzepte bei möglichst vielen #Wähler platzieren zu können.

Was allerdings nach sieben Jahren Existenz der Partei noch immer fehlt, sind exakt diese alternativen Ansätze und Konzepte – daher etwa die „Flucht“ in den Schoß einer vermeintlich „bürgerlichen“ Koalition, bevorzugt mit der CDU? Oder gibt man sich – vermeintlich erstaunt über die Vehemenz der Gegenpropaganda – etwa hilflos und kleinlaut dem #Mainstream geschlagen? Und es fehlen – durch parteiinterne „#Stasi“-Jagden und willkürliche #Parteiausschlussverfahren (#PAV) – auch immer mehr fähige und vor allem themenauthentische „Köpfe“, die der AfD erfolgreich Inhalte und damit „Leben“ einhauchen und gegenüber dem #Bürger glaubwürdig vertreten könnten. Ein Björn #Höcke oder Gottfried #Curio sind bundesweit eindeutig zu wenig – und wer weiß, wie lange man diese beiden überhaupt noch agieren lässt.

Es muss sich also dringend etwas an der mittlerweile auf ein schnödes #Geschäftsmodell für „#Versorgungspolitiker“ und deren Entourage degenerierten Partei etwas ändern – eine neue, aggressive „Markterschließungsstrategie“ muss her! Die aktuelle Parteiführung ist dazu aber weder willens noch in der Lage. Und jetzt?

“Man muss sich auch die Frage stellen, ob man es hier als AfD beim polit-medialen Establishment überhaupt noch mit einem politischen Gegner zu tun hat, wenn Mittel zur Anwendung kommen, die nur jemand einsetzen würde, der die AfD als Feind betrachtet, den es auszutilgen gilt.

In dieser Situation, in der sich die AfD nun befindet, gilt es, ohne #Denkverbote  unkonventionelle Maßnahmen zu ersinnen und Wege zu beschreiten, die vorher noch keine andere Partei gegangen ist.

(……….)

Jedes AfD-Mitglied sollte sich darüber im Klaren sein, dass das Erfolgsgeheimnis einer Partei die Geschlossenheit seiner Mitglieder ist, umso mehr in dieser schwierigen Zeit. Das Wohl des Landes hat hinter den eigenen Befindlichkeiten zurück zu stehen. Gerade in diesem Bereich gibt es bei der AfD erhebliche Defizite. Normalerweise sollte man bei Angriffen von außen die Reihen so schließen, dass kein Löschblatt mehr dazwischen Platz findet. Warum das bei der AfD noch nicht der Fall ist, bleibt ein Rätsel. Jedenfalls muss sich das ändern, wenn die Partei an Zustimmung gewinnen will, was im Übrigen allen zugute kommen würde.“

Bildquelle: Screenshot aus Bundespressekonferenz

Quellen:

1.) http://www.pi-news.net/2020/02/die-afd-braucht-eine-neue-eine-aggressive-strategie/

2.) https://villmarer-nachrichten.de/Gauland-hat-fertig.htm

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