#CORONA-#FINANZHILFEN: BEI VIELEN #UNTERNEHMEN KOMMT GAR KEINE #LIQUIDITÄT AN

Gut gedacht ist nicht immer gut gemacht. Das müssen aktuell viele kleine und mittlere #Mittelständler erfahren. Während die #Bundesregierung und vor allem #Wirtschaftsminister Peter #Altmaier sowie #Finanzminister Olaf #Scholz nicht müde werden, ihre Milliarden #Euro schweren „Rettungspakete“ für die heimische #Wirtschaft vollmundig zu feiern, treten in der Umsetzung signifikante Probleme auf.

Bei den #Selbständigen und #Einzelunternehmern beginnt das Drama bereits damit, dass man oft gar nicht technisch in der Lage ist, die entsprechenden Zuschussanträge zu stellen – die Server der Antragsstellen sind oft nicht erreichbar bzw. aufgrund des großen Antragsvolumens völlig überlastet. Aus Panik haben bereits erste Stellen die Beantragung ausgesetzt – wie etwa in #Berlin. Auch die Zuschusshöhe ist für die meisten Selbständigen nur ein Tropfen auf den heißen Stein: EUR 9.000 oder EUR 15.000 für den Zeitraum von drei Monaten ist oft zu wenig zum Leben und zu viel zum Sterben. Die Zuschüsse werden das Siechtum in Richtung „#Insolvenz“ bei den meisten Unternehmern nur zeitlich herauszögern.

Während kleine und mittlere Mittelständler sowie Großunternehmen in den verschiedenen „Rettungspaketen“ der #Regierung mehr oder weniger großzügig bedacht wurden, stehen die Mittelständler ab 100 Beschäftigte weitestgehend ohne finanzielle Unterstützung da. Es bleiben lediglich die Möglichkeiten, über die eigene #Hausbank bei der „Kreditanstalt für Wiederaufbau“ Darlehen mit bis zu 90% staatlicher Ausfallgarantie zu beantragen. Damit ist allerdings der Zugang zu frischem Kapital faktisch ausgeschlossen. Grund hierfür ist einerseits die umfangreiche administrative Prüfung der #Geschäftsbanken (es müssen sowohl „#Sicherheiten“ als auch umfangreiche Unterlagen sowie Forecasts über die kommenden Jahre eingereicht werden, aus denen ersichtlich und glaubhaft gemacht werden muss, dass sich die Situation des Unternehmens in kurzer Zeit wieder verbessert), andererseits müssen die selbst kränkelnden #Geldinstitute bei jedem Darlehen #Eigenkapital unterlegen – und daher werden die Kreditgewährungen nur sehr zurückhaltend erfolgen.

Im Ergebnis werden die von der Bundesregierung bereitgestellten #Liquiditätshilfen nur sehr sporadisch von den Kreditinstituten bei der KfW abgerufen werden – und die mittleren Mittelständler werden in den kommenden Wochen und Monaten verstärkt in die Insolvenz laufen. Man hätte es wissen können – und die Finanzmittel ohne den „Flaschenhals Bank“ direkt den Unternehmen bereitstellen können.

“Diese könnten auf die #Stützungsprogramme von Bund und Ländern oft nicht zugreifen, sagte der Chef des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes in einem Interview mit dem „#Handelsblatt“. Denn im Rahmen des Kreditprogramms der staatlichen Förderbank #KfW bekämen nur solche Unternehmen ein #Darlehen, die es innerhalb von fünf Jahren voraussichtlich wieder zurückzahlen könnten. Bei vielen Firmen in besonders von der Krise betroffenen Branchen sei das aktuell nicht der Fall, erklärte Schleweis.“

Bildquelle: dpa / Wolfram Steinberg

Quelle: https://www.deutschlandfunk.de/sparkassen-viele-firmen-bekommen-keine-kfw-kredite-fuer.1939.de.html?drn:news_id=1115780

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