#AFD-#NRW: DIE „#FRITZFEED“-#LANDTAGSFRAKTION DER VERMEINTLICH „BÜRGERLICHEN“

Eigentlich ist die #AfD-#NRW bekanntermaßen politisch untätig und völlig uninteressant, vor allem aber gähnend substanzlos – sie wäre eigentlich keine Zeile des Schreibens oder Berichtens wert, wenn nicht entweder der #Landesvorstand – wie zuletzt mit der infantilen „Vorschulkinder-Erläuterung“ zur #Kommunalwahl (Autor: Das „kleine Helferlein“ Matthias #Helferich) – oder die #Landtagsfraktion – wie zuletzt mit dem Eklat rund um das rassistische „#Malbuch“ – permanent und in aller Öffentlichkeit groteske Beispiele für Peinlichkeit, Unfähigkeit und Politikunfähigkeit abliefern würden. Und wenn dieses klägliche Bild nicht auf die vielen gutmeinenden und engagierten AfD-Mitglieder negativ abfärben würde.

Und es wäre auch völlig belanglos, welche „#Volksvertreter“ der AfD-NRW sich auf Kosten des #Steuerzahlers mit ihrer ebenfalls allenfalls mittelmäßigen Entourage die Taschen vollstopfen, wenn es nicht um ein ernstes Thema, nämlich die Zukunft unseres Landes ginge. Und wenn nicht so viele #Wähler in NRW gerade von der AfD einen spürbaren #Politikwechsel – ganz im Stil des erfolgreichen Ostens mit den auch bundesweit bekannten Akteuren – erwartet hätten. Und sich nunmehr massiv getäuscht sehen und sich auch immer enttäuschter von der Partei abwenden. Zuletzt gaben #Meinungsforscher der AfD in NRW gerade noch mitleidvolle 6% – der Trend ist also klar, es geht von (zuletzt ca. 9% bei der #Bundestagswahl in NRW, davor etwas über 7% bei der #Landtagswahl) rapide bergab. Wie weit weg sind da die „feuchten Träume“ eines #Landessprechers, dem Ex-Oberst Rüdiger #Lucassen, von einem „landesweit zweistelligen #Wahlergebnis“ bei den bevorstehenden Kommunalwahlen. Für deren absehbar katastrophalen Ausgang dann das „kleine Helferlein“ als eindeutig Verantwortlicher wohl Konsequenzen ziehen muss. Die fadenscheinige Ausrede für einen sich abzeichnenden Super-Gau liegt sicherlich schon parat: #Corona ist dann schuld. Damit kämpfen allerdings alle politischen Parteien! Dennoch werden die (bezahlten) Klatschaffen von der „AfD wirkt“-Fraktion versuchen, auch den kläglichsten Misserfolg im niedrigen einstelligen Prozentbereich mit „Nur noch AfD!“-Plattitüden abzufeiern.

Die Flucht der Wähler – vor allem der „Bürgerlichen“ – ist auch wenig verwunderlich, kommen doch bei den überschaubaren „Aktivitäten“ der Partei allenfalls Realsatire-Darstellungen mit allerdings begrenztem Komikanteil oder – wie im aktuellen Fall – schlicht tumbes rassistisches Gedankengut zutage. Sicher, vieles ist möglicherweise auch der intellektuellen Begrenztheit einiger Akteure zuzuschreiben. Denn wie soll ein Holzfäller (mit Weiterbildung zur Bedienung einer motorisierten Kettensäge) als „Parlamentarischer Geschäftsführer“, ein ungelernter, ehemaliger Kölner Sozialfall in der Fraktionsführung, der derzeit dem #Bürger das #Pandemie-Verhalten zu erklären versucht, oder eine ehemals als Erotik-Dienstleisterin mit „ausgefallenem“ Fetisch aktive „Familienpolitikerin“ (und das sind nur abschreckende Beispiele, die man beliebig fortsetzen könnte!) glaubwürdig für einen „Bürgerlichen“ eine alternative Politik zu den #Altparteien- überhaupt umsetzen? Nein, die aktuelle Führung der AfD-NRW und insbesondere die Fraktion im Düsseldorfer #Landtag ist alles andere als „bürgerlich“!

Ein #Mandatsträger, der sich gerne geflissentlich im Hintergrund hält und nach außen „den netten Onkel von nebenan“ spielt, der #Partei aber schon seit Jahren massiv geschadet hat, ist der Kölner „Rechtsanwalt“ Roger #Beckamp. Aus seinem #Kreisverband hört man, dass Beckamp dafür bekannt war und ist, immer wieder besondere personelle „Problemfälle“ gezielt in die AfD zu holen. Als Mitglieder zog Beckamp in den Anfangszeiten der Partei etwa Interessenten von PRO Köln, aber auch Ex-#PDS-Mitläufer und Personen mit #Antifa-Historie in die Kölner AfD-Gliederung – wenig „bürgerlich“, dafür aber schön extremistisch. Und natürlich müssen diese Personen von ihm steuerbar sein.

Partei-Insidern ist schon lange bekannt, dass Beckamp – möglicherweise systematisch und gezielt – gerade rechtsextremistisches Gedankengut in die Partei zieht und sich nicht um den „Unvereinbarkeitsbeschluss“ der Partei kümmert. Auftritte bei der „Identitären Bewegung“ (#IB) in #Halle – gemeinsam mit Hans-Thomas #Tillschneider aus Sachsen-Anhalt – gehören für ihn genauso dazu wie der aktive Umgang mit im #Verfassungsschutz-Bericht benannten Personen. Die er sogar als „wissenschaftliche Mitarbeiter“ in Düsseldorf beschäftigt. Gleichzeitig berichten „#Parteifreunde“ von der intensiven Beziehung Beckamp‘s zur Rechtsanwaltskanzlei #Höcker (hier unterhält der ehemalige, von „Parteifreunden“ als „Wohnzimmer-Anwalt“ bezeichnete Kölner „Jurist“ offenbar sogar ein „Büro“) – die dem Vernehmen nach exzellent und mit überdurchschnittlichen Stundensätzen von den Parteigeldern der AfD mittels diverser Mandate, Prozesse sowie Abmahnungen honoriert wird. Höcker selbst ist #CDU-Mitglied und war bis vor Kurzem bei der „#Werteunion“ aktiv. Der ehemalige Chef des #Verfassungsschutzes (#VS), Hans-Georg #Maaßen, ist mittlerweile ebenfalls für die Kanzlei Höcker tätig.

Die Verbindung zu den „Diensten“ einerseits und das offensichtliche Engagement im rechtsradikalen Umfeld anderseits – diese Kombination, die sich in der Person Beckamp vereint, läßt breiten Raum für Spekulationen. Für einige in der Partei, die nicht namentlich erwähnt werden wollen, verfolgt Beckamp eindeutig „einen Auftrag“, soll er als „Uboot“ gezielt Probleme in der Partei installieren, um konkrete Ansatzpunkte für die „Dienste“ zu bieten. Aber das könnten natürlich auch Gerüchte sein.

Und jetzt kommt – nach dem „Malbuch“ – ein niederschwelliges Angebot eines rechtsradikalen Internet-Portals. („#Fritzfeed“), bei dem Beckamp erneut seine Finger im Spiel hat (https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/fritzfeed-afd-fraktion-100.html)? Alles Zufall? Vergessen wir nicht, es existiert seit Jahren bereits das ominöse „Lifestyle-Magazin“ #Arcadi in der AfD-NRW, das über Yannick #Noe aus #Leverkusen (im Landtag formal angestellt), der ebenfalls bestens vernetzt in den IB-Bereich und in diverse „Kameradschaften“ ist, immer wieder in „problematische Themenbereiche“ abdriftet. Und hinter dem u.a. der MdL Andreas Keith – verwickelt in den #Spendenskandal rund um die ggf. illegalen #Parteispenden des „#Extrablatt“ sowie des „#Deutschlandkurier“ im NRW-#Landtagswahlkampf 2017 – sowie weitere AfD-Mitglieder als Financiers stehen.

Langsam sollte den AfD-Mitgliedern in NRW ein Licht aufgehen, wen sie hier in ihren Reihen mit einem Mandat versorgt haben. Und sie sollten für die Zukunft dringend lernen, wenn der Landesverband überhaupt noch eine politische Zukunft haben soll. Tatsache jedenfalls ist, dass die Partei in den vergangenen Jahren weder durch den (national)konservativ-patriotischen Abgeordneten Thomas #Röckemann (ehemals Landessprecher) noch den ebenfalls zum „#Flügel“ zählenden Christian #Blex negativ in den Schlagzeilen aufgetaucht ist oder gar Ansätze für Rechtsextremismus oder gar „verfassungsfeindliche Umtriebe“ gegeben hat. Diese Ansätze für eine #Beobachtung lieferten aber gleichwohl und serienweise die sich selbst als „gemäßigt“ und „bürgerlich“ bezeichnenden #Wagner, #Seifen, #Keith, Beckamp & Co. – und das ist doch sehr bemerkenswert, oder?

“Doch wer berät Fritzfeed juristisch? Ein Landtagsabgeordneter der AfD! Wer teilt auf #Facebook fleißig Fritzfeed-Artikel? Der AfD-Fraktionschef! Wer soll aktiv für anderen rechten Abklatsch von Seiten wie Buzzfeed sein? #Mitarbeiter der Fraktion! Je genauer man hinschaut, desto mehr Spuren führen in die Düsseldorfer Landtagsfraktion.

Und dann erinnert man sich wieder ganz schnell an das rassistische Malbuch der AfD, das im Namen der Fraktion herausgegeben wurde. Wir erinnern uns an Reisen nach #Syrien, wo sich Despoten an den Hals geworfen und was von Sicherheit im Bürgerkriegsland gefaselt wurde. Da sind Flyer zu Flüchtlingsprogrammen, voll von Klischees. Da gibt es noch mehr Querverbindungen zur sogenannten Identitären Bewegung. Und so weiter.

Was ich sagen will: Die AfD-Fraktion in NRW weiß entweder nicht was sie tut – was nicht besonders für sie sprechen würde. Oder sie ist eben nicht bürgerlich, brav und ultrakonservativ, sondern auch nur Teil einer Partei, die nicht ganz zu Unrecht vor der Beobachtung durch den Verfassungsschutz steht.“

Bildquelle: wdr.de (Montage Abakus News)

Quelle: https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/kommentar-fritzfeed-afd-100.html

 

D863C54C-DB95-4A19-82A4-FAB69E3AD65E