#AFD-#NRW: ERNEUTE #REALSATIRE – #LANDESVERBAND BETTELT VERZWEIFELT UM „KANDIDATEN“ BEI DER #KOMMUNALWAHL 2020

Wie dramatisch die Situation im #AfD-#Landesverband #NRW wirklich ist, wie sehr sich selbst die noch verbliebenen #Mitglieder von der #Partei abwenden und welche Ausmaße die Verzweiflung der verantwortlichen Akteuere – allen voran die des #Lucassen-Stellvertreters, dem parteiintern als „kleines Helferlein“ bezeichneten „Jung-Anwalt“ ohne Berufserfahrung, Matthias #Helferich, der für das zu erwartende katastrophale Ergebnis der NRW-Kommunalwahl verantwortlich zu machen ist – aktuell angenommen hat, zeigt die neuste „Werbeiidee des Landesverbands“: Für die in wenigen Monaten (!) stattfindende NRW-#Kommunalwahl sucht man jetzt noch verzweifelt „Kandidaten“.

Man muss sich das wirklich auf der Zunge zergehen lassen: Die größte deutsche #Oppositionspartei im Deutschen #Bundestag, die sich gerne als „#Volkspartei“ bezeichnet, „Deutschland retten“ und die #Regierung „jagen“ will – zudem in allen #Landtagen und im Europäischen Parlament (#EP) vertreten ist – schafft es offenbar nicht ansatzweise, ausreichend Kandidaten für sich selbst für eine Kommunalwahl in NRW aus den eigenen Reihen zu begeistern. Ein in diesem Ausmaß bei der größten Oppositionspartei im Bund ein absolutes Novum in der deutschen Parteienlandschaft!

Der demnach noch mitgliederstärkste Landesverband des bevölkerungsreichsten deutschen Bundeslandes – dem Vernehmen nach sollen wohl gerade noch etwa 5.000 Mitglieder in der Partei verblieben sein – schafft es offenbar nicht, die eigenen Unterstützer in ausreichender Anzahl zu mobilisieren? Und für ein konkretes politisches Engagement in den Städten und Gemeinden zu motivieren? Deutlicher kann man das eigene #Versagen in der Öffentlichkeit nicht demonstrieren! Und klarer kann eine „Abstimmung mit den Füßen“ seitens der Mitglieder nicht sein. Es kommt einer #Bankrott-Erklärung des Landesvorstands gleich.

Rückblende: In den Anfangsjahren 2014/2015 wurde für die damals dynamisch wachsende Partei in NRW eine Planung des #Mitgliederwachstums erstellt (Unterlagen liegen #Abakus News vor). Unterlegt durch entsprechende politische Aktionen – etwa die #GEZ- oder die #3H-Initiative – sowie kompetente Arbeit in den damals qualitativ hochwertigen „#Landesfachausschüssen“ sollte in den Folgejahren der Mitgliederbestand bis Ende 2020 auf etwa 60.000 (nur im Landesverband NRW!) realistisch ansteigen. Bekanntermaßen schaffte es die Partei bundesweit in 7 Jahren gerade mal auf enttäuschende 35.000 Mitglieder.

Wie auch bei Unternehmensplanungen in der freien #Wirtschaft hängt aber der „Markterfolg“ eines „Anbieters“ und das Erreichen der Planungsgrößen nicht unwesentlich vom „Management“ – also den „Führungspersönlichkeiten“ sowie deren #Kompetenz, #Glaubwürdigkeit und #Authentizität – sowie dem Auftritt „am Markt“ ab. Zudem müssen die „#Produkteigenschaften“ den #Bürger überzeugen und zum Mitmachen anregen. Nur dann werden #Neumitglieder in namhafter Anzahl zur Partei stoßen.

Spätestens seit dem #Pretzell-#Renner-#Landesvorstand, der „Entdemokratisierung“ der Mitglieder über die #Satzung, der Einführung des #Altparteien-#Delegierten-Systems sowie vor allem die ausgesprochene #Negativselektion in einer parteiintern als „#Beutegemeinschaft“ bezeichneten Gruppe für die Landtags- und Bundestagswahl 2017, ist die AfD-NRW von ihrer Erfolgsspur abgerückt. In die Parlamente kamen 2017 überwiegend nicht die kompetentesten und engagiertesten „#Politiker“ der Partei, sondern die „Vermittelbaren“, „Angepassten“ und Mittelmäßigen mit ihrer auf reine #Eigenversorgung fokussierten Entourage. Dies gilt sowohl für den Düsseldorfer #Landtag als auch für den Deutschen #Bundestag in #Berlin. Die traurige Realität lässt sich nahezu täglich „bestaunen“, die #Landtagsfraktion liefert eine Lächerlichkeit bzw. Peinlichkeit nach der nächsten ab und die „NRW-Landesgruppe“ im Bundestag spielt selbst innerhalb der AfD-Bundestagsfraktion der Partei keine Rolle – über die schlechtesten Beiträge oder politische Realsatire dieser „Politik-Darsteller“ berichtet Abakus News regelmäßig.

Jetzt soll also eine „Werbung“ die dringend benötigten „Kandidaten“ in die Partei holen. Aber warum sollten Bürger dies in NRW tun? Wie präsentiert sich denn die Partei in der Öffentlichkeit? Wann und wo ist sie überhaupt wahrnehmbar? Und welchen „Politiker“ kennt der Bürger überhaupt und welches Angebot sollte einen Menschen mit gesundem Menschenverstand zur AfD-NRW führen? Nur eine völlig naive Sicht der aktuellen Sicht der politischen Situation kann dazu führen, eine derartige „Werbung“ zu publizieren. Die seit geraumer Zeit stattfindenden „#Bürgerdialoge“ ohne Bürger hätten schon längst ein Warnsignal sein können.

Der eigentliche (Hinter-)Grund für die Verzweiflungsaktion des NRW-Landesvorstands: Innerhalb der „Beutegemeinschaft“ hat man sich längst in den jeweiligen Verbänden über Zusammensetzung und Reihenfolge auf der „Reserveliste“ der Partei verständigt. In Hinterzimmern und mit Kungelei, Absprachen und ggf. „Stimmenkauf“ wird auch bei den Kommunalwahlen versucht werden, das möglicherweise korrupte Pöstchen-Verteilungsspiel zu spielen. Und es wurden wieder zahlreiche Versprechungen gemacht.

Die Sache hat nur mindestens einen Haken: Um mit der „Reserveliste“ (kann mit der „Zweitstimme“ bei den Bundestagswahlen verglichen werden) in einem Wahlkreis überhaupt zum Zug kommen zu können, müssen zwingend „#Direktkandidaten“ (vergleichbar mit der „Erststimme“ bei den Bundestagswahlen) für die Partei aufgestellt werden können. Nur dann ist in dem jeweiligen Wahlkreis auch die Partei – und damit die „Reserveliste“ mit den ausgekungelten „Versorgungspolitikern“ – wählbar.

Ein Direktkandidat hat bei der AfD-NRW – im Gegensatz zu den erfolgreichen Ostverbänden – nicht den Hauch einer Chance, überhaupt direkt in ein #Mandat gewählt zu werden. Er ist letztlich der Steigbügelhalter für die ausgekungelten Platzhalter der „Reserveliste“. Dennoch darf der „Direktkandidat“ in „seinem“ Wahlkreis den Kopf hinhalten, sich den Angriffen der #Antifa- aussetzen, sich und seine Familie in Gefahr bringen und sich ggf. mit massiven Sachbeschädigungen (Haus, PKW u.ä.) konfrontiert sehen, während sich die inaktiven und apolitischen „Versorgungspolitiker“ im Hintergrund schon überlegen, wie sie die #Steuergelder (Fraktionsgelder) am besten unter sich aufteilen. Welcher Wahnsinnige sollte vor diesem Hintergrund noch bereit sein, als „Direktkandidat“ zur Verfügung zu stehen? Und sich ggf. noch seine persönliche, soziale und berufliche Reputation zu ruinieren?

Der Druck der Verantwortlichen ist zudem gestiegen, seitdem die #Umfragewerte der NRW-AfD im Sinkflug sind – derzeit liegen sie bei landesweit nur noch beschämenden 5%. Dies liegt einerseits um Lichtjahre hinter dem vom #Landessprecher Rüdiger Lucassen ausgegebenen Zielmarke, einem „zweistelligen Ergebnis“, andererseits könnte der nachlassende #Wählerzuspruch und fehlende „Kandidaten“ dazu führen, dass die AfD überhaupt nicht in die Kommunalparlamente kommt. Für die größte deutsche Oppositionspartei ein Eklat.

Wer wird also auf die „Werbung“ überhaupt noch anspringen? Entweder sind es Angehörige des intellektuellen Prekariats, die sich einbilden, auch einen Krümel vom imaginären AfD-Kuchen abbekommen zu können oder weitere Ex-#Altparteien- Wracks, die in ihrer #Systempartei keinerlei Perspektiven besitzen. Diese „Kandidaten“ werden allerdings auch voraussetzen, auf die jeweiligen „Reservelisten“ gesetzt zu werden. Bei einem immer weiter verzwergenden Kuchen wird das im zu erwartenden Verteilungskampf um die Fleischtöpfe spannend.

Bildquelle: AfD-NRW

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