#AFD-#NRW: #KREISVERBAND #DUISBURG WILL AUF #WAHLVERSAMMLUNG AM 25.06.2020 WAHLLISTE PERSONELL „OPTIMIEREN“

Am kommenden Donnerstag, 25.06.2020 soll im #Kreisverband #Duisburg in einer erneuten #Wahlversammlung an altbekanntem Ort die kommunale #Wahlliste der #AfD personell „optimiert“ werden. Eigentlich waren die #Kandidaten für die #Kommunalwahlen bereits komplett „gewählt“ worden, allerdings haben es aktuelle Ereignisse offenbar dringend erforderlich gemacht, zwei Kandidaten wieder von der Liste zu entfernen.

Dabei handelt es sich um Personen, die hinsichtlich ihrer politischen Ausrichtung ausgesprochen (national-)konservativ sind und bisher den #Kreissprecher Andreas #Laasch auch aktiv unterstützten. Allerdings sind diese Kandidaten wohl nicht mehr länger bereit, das scheinbar rechtsterroristische Umfeld des Kreissprechers noch länger mitzutragen. Und deshalb müssen sie konsequenterweise auch von der Reserveliste verschwinden. Nur die „gewählten“ #Vertrauensleute Alan #Imamura und Andreas Laasch selbst können noch Änderungen bezüglich der bereits eingereichten Wahlliste vornehmen. Und das soll am Donnerstag „formal“ und scheinbar „demokratisch“ abgesegnet werden.

Rückblende: Der #Spiegel berichtete bereits am 08.04.2019 über mögliche Verbindungen von Andreas Laasch zu einer seit geraumer Zeit verbotenen rechtsradikalen Kleinstpartei, der #FAP (https://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-nrw-andreas-laasch-afd-rechtsaussen-unter-druck-a-1261785.html). Laasch bestritt entsprechende Verbindungen, obwohl der Spiegel eine umfangreiche Dokumentation vorlegen konnte – die mittlerweile aus zahlreichen AfD-Prozessen bekannte Kölner #Anwaltskanzlei #Höcker erwirkte allerdings eine #Unterlassungserklärung gegen das Magazin. Von parteiabhängigen „Medien“ – wie etwa dem obskuren „rechten #Lifestyle-Magazin“ #Arcadi des Leverkusener #Kreissprechers Yannick #Noe – wurde eine vermeintlich entlarvte „Lüge“ der #Systemmedien überschwänglich gefeiert (https://arcadi-online.de/spiegel-teilt-luegendokument-der-fall-laasch/). Für die AfD-#Mitglieder wurde die „Causa Laasch“ als „Lüge“ der „#Mainstream-Presse“ verkauft. Und ad acta gelegt. Der Spiegel-Artikel ist allerdings – nach leichten redaktionellen Änderungen – noch weiterhin im Internet abrufbar.

Bei genauerer und nachhaltigerer Betrachtung kommt man bezüglich der möglichen Verbindungen des Kreissprechers zur FAP allerdings ins Grübeln: Laasch scheint entgegen seinen Behauptungen doch valide Kontakte in die rechtsterroristische Szene zu besitzen. Ein sehr guter Freund von Andreas #Laasch ist ggf. der verurteilte #Rechtsterrorist Lothar #Schulte, mit dem er sich laut Zeugenaussagen regelmäßig im Eiscaffee Romeo in Duisburg-#Rheinhausen trifft.

Schulte, der sich in der rechtsterroristischen Szene einen Namen machte, wurde im Rahmen des „Bückeburger Prozesses“ (https://de.m.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCckeburger_Prozess) 1979 als „Mitglied einer terroristischen Vereinigung“ rechtskräftig zu einer hohen #Haftstrafe verurteilt. Ein Gruppenmitglied war u.a. auch der bekannte Neo-#Nazi Michael #Kühnen. Und Schulte war nachgewiesenermaßen in das FAP-Umfeld maßgeblich involviert.

Die enge Verbindung zwischen Laasch und Schulte zeigt auch die Tatsache, dass der Rechtsterrorist regelmäßig und seit Jahren an AfD-Veranstaltungen teilnahm. Eine Abbildung zeigt Schulte auf dem #Neujahrsempfang der #Partei 2018 in Duisburg, auf der auch Guido #Reil und Andreas #Keith auftraten.

Gegen Laasch opponieren seit längerer Zeit eine Gruppe von konservativen Mitgliedern, die allerdings nichts mit Rechtsradikalen oder Rechtsterroristen zu tun haben wollen – allerdings konnte sich Laasch bislang immer wieder nach deren Beobachtungen mit aus der Szene „eingeschleusten“ Neumitgliedern mit teilweise „dubiosen“ politischen und prekärem sozialen Hintergrund an der Macht halten. Mit entsprechender „Gestaltung“ der Mehrheiten. Und wer nicht „funktioniert“, der fliegt. So wie jetzt am Donnerstag wohl die ehemaligen Unterstützer von Laasch.

Fraglich allerdings, warum der nach eigenem Bekunden so sensible #Landesvorstand in #NRW unter „Führung“ des Ex-Oberst Rüdiger #Lucassen nicht gegen derartige Umtriebe vorgeht. Die „Causa Laasch“ könnte künftig in verschiedener Hinsicht noch interessantes Potential besitzen.

Bildquelle: Wikipedia / afd-duisburg.de / parteiinterne Kreise

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